08.06.2023 in AG 60plus

Frauenstreik am 16. Juni 2023 - Der Countdown läuft – In der Schweiz streiken Frauen

 

Denken wir an die Schweiz, dann kommen uns Berge, Kühe und Käse in den Sinn – streikende Frauen eher nicht. Aber am 14. Juni ist es wieder soweit: an diesem Tag lassen die „Berufsfrauen“ die Arbeit ruhen. Und das ist einer der Gründe: „717 Franken pro Monat: So viel verdient eine Berufsfrau in der Schweiz durchschnittlich weniger, nur weil sie eine Frau ist und kein Mann!“

Vania Alleva, die Vorsitzende der Gewerkschaft Unia appelliert in ihrem Aufruf an die Frauen: „In vielen Branchen rüsten sich derzeit Frauen für eine Aktion, eine verlängerte Pause oder eine Arbeitsniederlegung. Mach auch du mit am 14.Juni! Am Frauenstreik 2023. In deinem Betrieb oder an einer der ­vielen Demos, die am 14.Juni in der ganzen Schweiz stattfinden. Denn bei der Gleichstellung muss es vorwärtsgehen – und nicht länger rückwärts! Es braucht jetzt unbedingt den Druck der Strasse und aus den Betrieben. Denn geschenkt wird uns Frauen nichts.“

08.06.2023 in Veranstaltungen

Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin zu Gast in Schwaikheim:

 

90 Jahre Bücherverbrennung – 

alles Geschichte, oder was?

 

Vortrag und Diskussion am 11.06.2023 um 11 Uhr im Rathaus Schwaikheim

 

Am 10. Mai 1933 warfen in Berlin und in 20 anderen deutschen Universitätsstädten Studierende Bücher vieler jüdischer, sozialistischen und liberalen Autorinnen und Autoren ins Feuer, um „undeutsches Schrifttum“ auszumerzen. Aus diesem Anlass kommt Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin am Sonntag, 11. Juni 2023 um 11 Uhr ins Schwaikheimer Rathaus zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Bürgerstiftung Schwaikheim.

 

Unter der Überschrift „90 Jahre Bücherverbrennung – alles Geschichte oder was?“ hält die ehemalige Bundesjustizministerin und langjährige Bundestagsabgeordnete einen Impulsvortrag. Was lehrt uns die Geschichte? Was ist heute der Zündstoff für unsere Demokratie? Über diese und weitere Fragen diskutiert die Juristin mit der Schwaikheimer Bürgermeisterin und Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Dr. Astrid Loff. Anschließend stellt sich Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin den Fragen des Publikums.  

 

Heinrich Heines Satz „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“ gelte auch heute noch, sagt Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. „Dieser Satz steht seit jener Zeit schaurig in unserer Welt.“ Der Geist, der hinter den Bücherverbrennungen stecke, bedrohe auch heute noch unsere Demokratie: „Immer noch verbrennen und verbieten Menschen Bücher und Gedanken. Dazu kommen die Verleumdungs- und Vernichtungsmöglichkeiten von Fake News über die so genannten Sozialen Medien.“

 

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

 

06.06.2023 in Ortsverein

Wir trauern um Peter Adler.

 

Peter Adler

Wir trauern um einen lieben Freund

und überzeugten Sozialdemokraten.

 

 

Über viele Jahre hat Peter sich im Vorstand des SPD-Ortsvereins

mit Leidenschaft in die kommunalpolitischen Themen

mit eingebracht.

 

Seine Lebenserfahrung und sein Beruf als Kriminalhauptkommissar,

waren ihm dabei stets ein verlässlicher Kompass.

Uns gab er damit auch in schwierigen Zeiten stets Orientierung.

Wir sagen danke!

 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Gabi und seiner Familie.

 

SPD-Ortsverein Schwaikheim

Alexander Bauer, Vorsitzender

22.05.2023 in Politik

Oxfam: Die reichen G-7 schulden den armen Ländern 13 Billionen Dollar

 

In diesen Tagen treffen sich in Japan die G-7. Auf Drängen der USA soll im Mittelpunkt der Konferenz die China-Frage stehen, also die Verfestigung der Vorherrschaft der USA.

 

Zu den G-7 gehören neben den USA, Deutschland, Frankreich, Japan, Kanada, Italien und Großbritannien. Als Gäste sind in diesem Jahr u.a. noch Brasilien, Australien und Indien dabei. Sie sollen auf Linie gebracht werden.

 

Japan hat in diesem Jahr den Vorsitz und möchte auf dem Gipfel deutlich machen, dass die G-7 mit aller Entschiedenheit militärische Aggressionen, jegliche Drohungen mit oder den Einsatz von Kernwaffen sowie Versuche, die internationale Ordnung umzustürzen, strikt ablehnen. Der Konferenzort Hiroshima könnte den Teilnehmern vor Augen führen, dass sie die offizielle Ankündigung Japans als Tagesordnung ernst nehmen müssten. Und Strategien, die nur der Ausdehnung der eigenen Herrschaft dienen, dem Frieden nicht dienen. 

22.05.2023 in Veranstaltungen

Die Arbeiterbewegung und die Gründung des Metallarbeitervereins 

 

Donnerstag, 25. Mai 2023, 19:00, 

Forum Mitte, Blumenstraße 11, Waiblingen

 

Gesellschaft für Stadt- und Kunstgeschichte

Heimatverein Waiblingen e.V.

 

 Am 1. Oktober 1890 läuft das Sozialistengesetz aus. Noch am selben Tag verfügt das Ministerium des Inneren einen geheimen Erlass: Die Polizei habe „von jedem wichtigen Vorgang auf dem Gebiet der sozialdemokratischen Bestrebungen dem Ministerium sofort Anzeige zu machen“. Die Bewegung blüht dennoch auf, gegen alle Schikanen. Im Juli 1891 gründet sich im „Weißen Lamm“ der Arbeiterverein Schorndorf, auf dass es auch „in dieser seither so geistesumnachteten Gegend anfängt zu dämmern“. Gewerkschaften entstehen. Arbeiterbildungsvereine. Arbeitergesangsvereine. Arbeitersportvereine. 1904 vermerkt der Polizeiberichterstatter nervös: „360 Personen beiderlei Geschlechts“ bei einer Maifeier in Schorndorf.

 

14.05.2023 in Politik

90. Jahrestag der Bücherverbrennungen –  Eine Mahnung 

 

Auf Scheiterhaufen brannten wochenlang Bücher. Wochenlang wurde in Deutschland von Menschen des Geistes, also Studenten, Professoren, sogar von Geistlichen der Geist mit den Waffen der Ketzerverfolgung auszulöschen versucht: dem Scheiterhaufen. Es ist ein schrecklicher Höhepunkt der Kampagne „Wider den undeutschen Geist“. Insgesamt sind 102 Bücherverbrennungen in über 90 Städten dokumentiert.

 

Dies ist aber erst der Anfang der Auslöschung „undeutscher“ Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Geführt wurde eine „Schwarze Liste“, die im Mai 1933 bereits 131 Namen der „Schönen Literatur“ und 141 Autorinnen und Autoren der „Politik- und Staatswissenschaften“ umfasste. Die „Liste Nummer 1 des schädlichen und unerwünschten Schrifttums““ enthielt 1939 dann 4.175 Einzeltitel und 565 Verbote von Gesamtwerken. 

 

Ein trauriges Kapitel ist, dass der im „Börsenverein“ organisierte deutsche Buchhandel schon am 12. April 1933 erklärte, die „nationale Erhebung“ zu unterstützen. Wenige Tage später veröffentlichte der Verband im „Börsenblatt“ eine Liste „undeutscher“ Schriftstellerinnen und Schriftsteller, was für die Genannten teilweise tödliche Folgen hatte. – Der Börsenverein hat Lehren aus seiner Geschichte gezogen und engagiert sich heute für Meinungsfreiheit: https://www.woche-der-meinungsfreiheit.de

 

01.05.2023 in Europa

Arbeiten Sie auch länger?

 

Sie achten bestimmt auch nicht auf die Sekunde, wenn der Feierabend naht. Überstunden sollten allerdings schon bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden. In der realen Arbeitswelt ist das aber auch schon mal anders. Schonen wir unsere Nerven und schauen erst mal zu unseren österreichischen Nachbarn: 

 

„Etwa jede vierte Überstunde wurde letztes Jahr nicht bezahlt – und auch nicht mit mehr Freizeit abgegolten. Damit sind den Arbeitnehmer:innen 1,2 Milliarden Euro entgangen, deutlich mehr als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt die Arbeiterkammer Wien.“  

17.04.2023 in Kommunalpolitik

Gute Kitas in Schwaikheim - welche Aufgabe stellt sich uns als Gemeinde?

 
Wir machen uns für unsere Bolzplätze stark! V.l.n.r. Alex Bauer, Bianka Bauer, Heiko Jung, Maria Douka, Ercan Seren

Wir benötigen in Schwaikheim dringend einen Standort für eine viergruppige Kita mit einem Ganztagsbetreuungsangebot im U3- und Ü3-Bereich. Das wird aber nur der Anfang für weitere Einrichtungen sein. Wir können den Bedarf an Betreuungsplätzen in den kommenden Jahren sonst nicht abdecken.

Allein die Kosten für diese viergruppige Kita sind aktuell mit 4,6 Millionen Euro ausgewiesen. Aus diesem Grund sind wir der Auffassung, dass weitere Kosten unbedingt vermieden werden sollten. Vor allem auch, da sie im Gemeindehaushalt in dieser Höhe bei weitem nicht eingeplant sind.

Daher bedauern wir sehr, dass unser Antrag, die Kita auf dem in der Schönbühlstraße dafür extra zugekauften Grundstück zu bauen, im Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt wurde. Vielmehr soll die neue viergruppige Kita jetzt am Fritz-Ulrich-Weg auf dem dortigen Bolzplatz (öffentliche Grün- und Freizeitfläche) gebaut werden. Ein Standort, der in Klausur des Gemeinderats im letzten Jahr noch auf dem letzten Platz gelandet ist. Wir fragen uns daher, was dieses Umdenken zwischenzeitlich wirklich ausgelöst haben könnte?

In nächster Zeit stehen für die Kindertagesbetreuung weitere wichtige Entscheidungen aus. Wir sind der Auffassung, dass dies nur gemeinsam gelingen kann. Aus diesem Grund haben wir zwischenzeitlich eine Sitzung des Beirats für Kindertagesbetreuung beantragt. Verwaltung, Gesamtelternbeirat (GEB) und Gemeinderat können so an einem Tisch über diese wichtigen Fragen auf Augenhöhe miteinander sprechen. Wir setzen uns schon seit Jahren für regelmäßige Gespräche und eine umfassende und frühzeitige Einbindung der Eltern bei solch wichtigen Themen ein.

Natürlich wurde am 28. März noch kein Baubeschluss gefasst. Wichtige Punkte am Fritz-Ulrich-Weg sind für uns noch nicht geklärt. Punkte, die vor allem erhebliche Mehrkosten auslösen können. Fragen zu diesen Punkten haben wir bereits vor Wochen als Anfrage eingebracht. 

Für uns wäre auch eine fundierte Ergebnis-Darstellung der Jugendbeteiligung zu den Kita-Standorten wichtig. Leider ist das noch nicht erfolgt. Für uns ergab die Jugendbeteiligung ein klares Ergebnis: Finger weg von unseren Bolzplätzen!

In diesem Sinne werden wir dranbleiben! Sie dürfen auch gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Unsere komplette Stellungnahme vom 28. März finden Sie nachfolgend auf dieser Seite.

 

Ihre SPD Gemeinderatsfraktion 

18.02.2023 in Kommunalpolitik

Bunter Anstrich für Schwaikheims Bahnhof

 
Höhenunterschied am Bahnsteig

Wie wird die Deutsche Bahn ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht – nicht nur, aber auch in Schwaikheim?

Die Bahn ist schon immer etwas Faszinierendes: Ein Bahnhof das Tor zur Welt oder der Eingang in die Stadt; je nach Richtung des Weges den er oder sie früher wie heute geht. Dass Schwaikheim die Anbindung an die Eisenbahn und damit einen Bahnhof erhielt war eher dem Zufall geschuldet, wenn man den bekannten Quellen Glauben schenkt. Die Streckenführung sollte eigentlich Korb mit einbinden. Die Topographie kam Schwaikheim zu Hilfe. Bis heute können wir dafür dankbar sein. Die Lage von Schwaikheim ist daher aus mehreren Gründen vorzüglich.

 

Die Torfunktion eines Bahnhofes setzt voraus, dass Menschen ankommen und wegfahren können. Selbstverständlich waren Bahnhöfe daher auch schon immer prächtige Bauwerke. Allein das hat Menschen angezogen. Ein Zauber lag und liegt auch heute noch auf solchen Bauwerken. Faszinierend und funktional, Säle und Hallen zum Empfang und Abschied und dem Verkauf von Fahrkarten. Lang ist es her. Die Bahnhofsgebäude in Schwaikheim sind in den letzten Jahrzehnten immer mehr zerfallen und wurden stiefmütterlich behandelt. Nur das Nötigste wurde getan. Die Nutzung hatte mit dem Bahnbetrieb nicht mehr viel zu tun. Allein die Faszination von Reisen wurde durch ein dort befindliches Reisebüro erhalten.

Nun schickt sich also die Bahn an, dieses denkmalgeschützte Gebäude samt Nebengebäude herauszuputzen. Aufs erste könnten wir jetzt jubeln und der Bahn die Füße küssen. Wir machen das nicht. Zufälliges Gespräch auf dem Bahnsteig: „Was haben wir von bunten Punkten, wenn die Bahn unpünktlich ist. Ich verpasse jetzt meinen Arzttermin.“ Verspätung an diesem Tag: 12 Minuten. – Ein nüchterner Blick, Ruhe und Gelassenheit sind gefragt, um die richtigen Fragen zum charmant daherkommenden Konzept des deutschen Zukunftsbahnhofes an die Deutsche Bahn und ihres Verkehrsministers zu stellen.

 

13.02.2023 in Kommunalpolitik

Infostand und Wochenmarkt - eine gute Sache für den Freitagnachmittag!    

 
v.l.n.r. Maria Douka, Bianka Bauer, Theo Tranidis, Alexander Bauer

Sonnig aber kalt war es am letzten Freitagnachmittag am Infostand unserer Fraktion auf dem Wochenmarkt. Wir danken unseren Gesprächspartnern für die guten Gespräche und manch sachliche Kritik! Wir konnten uns über viele Themen austauschen und miteinander sprechen. Wir haben festgestellt, dass es vor allem wichtig ist, die Bürger umfassend und frühzeitig zu informieren. Bei dieser Aufgabe kann sich auch unsere Fraktion noch weiter verbessern. Manches mussten wir zur Klärung mitnehmen, nicht alles war vor Ort zu beantworten. Eine gute Sache, die wir bald wiederholen werden.   

Außerdem bekamen wir Besuch von Theo Tranidis, der sich seit einiger Zeit für einen Jugendgemeinderat in Schwaikheim stark macht und dafür wirbt.       

Leider gibt es seit kurzem auf unserem Wochenmarkt keinen Bratwurstduft mehr. Das bedauern wir sehr. Dieser Duft hat zurückliegend nicht nur manch anderen (auch uns) angezogen und zum Verweilen und Einkaufen verleitet. Aus diesem Grund haben wir mit den Marktstandbetreibern vor Ort gesprochen. Wir sind uns einig, dass wir schnell Ideen benötigen, um die Attraktivität des Wochenmarktes aufrecht zu erhalten. Sie dürfen uns hierzu gerne Ihre Ideen mitteilen. Ein attraktiver Wochenmarkt ist für uns alle eine Bereicherung!

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