28.01.2021 in Europa

Wir brauchen mehr Impfstoff – Notfall-Lizenzen für eine „Krisenproduktion“ könnten helfen

 

Ein paar wenige Pharma-Unternehmen machen dank Patenten mit dem Corona-Impfstoff viel Geld. Gleichzeitig produzieren sie trotz rascher Zulassung zu wenig, als dass damit die Weltbevölkerung schnell immunisiert werden könnte. Das muss sich ändern, fordern Wissenschaftler, NGOs und Parteien. In Österreich zum Beispiel fordert die SPÖ, eine „Krisenproduktion“ der Impfstoffe zu forcieren.

 

Nach nicht einmal einem Jahr stehen der Welt mehrere Impfstoffe gegen den Corona-Virus zur Verfügung. Das Problem: Die Unternehmen kommen nach der Zulassung mit der Produktion nicht hinterher. Es kommt zu Lieferengpässen, nationale Impfpläne kippen. Dabei gäbe es einen einfachen Weg: Wenn die Unternehmen mehr Lizenz-Produktionen zuließen, könnten auch andere die Impfdosen herstellen und die Versorgung verbessern.

Statt auf Patenten zu sitzen und Milliardengewinne zu machen, würden sie ihr Wissen weitergeben. Je mehr Impfdosen, desto schneller wäre die Pandemie beendet. Das wäre fair, immerhin wurden Milliarden an Steuergeld in die Erforschung der Impfdosen gesteckt.

 

03.01.2021 in Europa

So kann man Steuern sparen.....

 
Hermann Zoller

„Oh, Du Fröhliche“ jubiliert Starbucks auf seiner Internetseite. Und dazu hat der Kaffee-Kocher auch allen Grund – so gut wie es diesem Unternehmen selbst in Corona-Zeiten geht. Das hier aufgespießte Beispiel stammt aus Österreich, aber es gilt für die ganze Europäische Union. Und damit kommen wir zu einigen Zahlen:

Die österreichische Niederlassung von Starbucks zahlte für das ganze Jahr 2019 lächerliche 2.848,43 Euro Steuern.

 

Da die Wiener Regierung wegen Corona Umsatz-Ersatz zahlt, ist auch Starbucks fürstlich bedacht worden: im November 2020 mit 800.000 Euro – was 280 Mal so viel ist, wie das Unternehmen im Jahr zuvor an Steuern gezahlt hat. Und es kommt noch ein Fixkosten-Zuschuss und Kurzarbeitergeld hinzu; diese Beträge rückt die Regierung aber nicht heraus.

 

11.03.2020 in Europa

Wohin mit den Flüchtlingen?

 

Flüchtlinge liefern wieder einmal das Top-Thema. Täglich sehen wir schreckliche Bilder: frierende, hungernde Menschen, schreiende Kinder, weinende Frauen, verzweifelte Männer – Stacheldrahtzäune, Schlagstöcke, Tränengaswolken, Wasserwerfer, im Schlamm versinkende Zelte …

 

Was geht uns dabei durch den Kopf? Rivalisierende Mächte, die Panzer rollen lassen, statt den Menschen zu helfen. Menschen als Spielbälle. Lassen wir uns nicht ein bisschen zu schnell auf die eine oder andere Seite ziehen in einem Machtgeschacher, das zu durchschauen uns auch von den Medien nicht wirklich erleichtert wird?

 

Gut wäre doch eigentlich, wenn wir an die denken würden, um die es immer gehen sollte: die Menschen. Stattdessen hoffen doch viele darauf, dass es unserer Regierung gelingen wird, diese Menschen nicht hereinzulassen. 2015 darf sich nicht wiederholen! Das ist keine Antwort auf die Lage. Deshalb hat mir die Pastorin Annette Behnken am 8. März mit ihrem „Wort zum Sonntag“ aus der Seele gesprochen.

08.03.2020 in Europa

Kühne Gedanken: Gigantische Dämme schotten die Nordsee ab

 

Große Probleme erfordern mutige Ideen. Der Klimawandel ist ein wirklich großes Problem. Viele sehen die Dimensionen der Veränderungen, die auf uns zukommen, noch nicht, deshalb ist es gut, dass es Menschen gibt, die mutig nach Lösungen suchen.

 

Ein von der niederländischen Regierung beauftragter Wissenschaftler hat vorgeschlagen, zwei Mammutstaudämme zu bauen, um die Nordsee vollständig abzuriegeln, um die 25 Millionen Europäer vor den Folgen eines Anstiegs des Meeresspiegels infolge der globalen Erwärmung zu schützen. Sjoerd Groeskamp, ​​Ozeanograph am Royal Netherlands Institute for Sea Research, findet, ein 475 km langer Damm zwischen Nordschottland und Westnorwegen und ein weiterer 160 km langer Damm zwischen Westfrankreich und Südwestengland seien „eine mögliche Lösung“. Laut Groeskamp und Joakim Kjellsson vom Geomar-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel ist die Idee erschwinglich und technisch machbar – allerdings eher gedacht als Warnung vor dem Problem, das auf uns zuschwappt.

 

15.12.2019 in Europa

Mehrheit für Brexit – was sind die Folgen?

 
Hermann Zoller

Die Wahl in Großbritannien hat viele Facetten. Die Entscheidung ist auch für uns in Deutschland bedeutungsvoll.

 

Zunächst: eine Mehrheit hat in einem demokratischen Verfahren eine klare Entscheidung getroffen: raus aus der EU. So klar das Ergebnis, so vielfältig die Motive. Viele hatten einfach „die Schnauze“ voll; sie konnten das Geplärre über den Brexit schlicht nicht mehr hören. Vielen Wählerin wurde ihre Meinung nicht zuletzt durch falsche Behauptungen geformt. Bei dieser Wahl hat es eine Propagandaschlacht nicht zuletzt durch die „freie“ Presse gegeben, die es bisher in keinem westeuropäischen Land so gegeben hat. Über Labour und Corbyn wurde kübelweise Schmutz gegossen. So kam es zu solchen Äußerungen: „Es ist nicht richtig, dass wir das ganze Geld nach Europa geben, wenn so viele Menschen in diesem Land ohne auskommen.“ Vernagelte Pubs und geschlossene Kaufhäuser; Familien, die sich am Tag nur ein Essen leisten können, bewirkten das übrige. So wurden viele Menschen um die Fichte geführt, von den eigentlich Verantwortlichen abgelenkt, der EU-Mitgliedschaft die Schuld in die Schuhe geschoben.

21.05.2017 in Europa

EU gefährdet Menschenleben

 

Ein Kommentar von Hermann Zoller

Wir lesen es immer wieder: Lkw-Fahrer sitzen zu lange am Steuer und deshalb passieren schwere Unfälle. Der Wettbewerb zwischen den Speditionen treibt gefährliche Blüten. Dagegen könnte man etwas tun; dagegen müsste man etwas tun. Doch jetzt sollen die wöchentlichen Lenkzeiten für Berufskraftfahrer sogar noch verlängert werden – nach den Vorschlägen der EU-Kommission.

02.05.2017 in Europa

Europa – sozial und demokratisch

 

Über Europa wird viel gesprochen. Derzeit besonders intensiv. Großbritannien will die EU verlassen. Was mit Frankreich wird, das wissen wir noch nicht. Es sind viele kritische Stimmen, die an Europa nagen. Aber Achtung: da fängt es schon an, denn die meiste Unzufriedenheit geht nicht an die Adresse Europas, sie gehört in den Briefkasten der EU – was ein nicht ganz unwichtiger Unterschied ist, der von manchen wahrscheinlich nicht ohne Grund übertüncht wird.

(von Hermann Zoller)

19.03.2017 in Europa

Start frei für das Rattenrennen: Italien will mit Flat Tax reiche Steuerzahler locken

 

Von Hermann Zoller

Wie wär’s mit einem Steuersatz von 0,12 Promille? – Bitte nicht zu früh freuen, denn dann wär’ unser Staat für uns alle spürbar empfindlich ärmer. Und gerade jetzt, da eher mehr Geld benötigt wird für Infrastruktur, Bildung, soziale Sicherheit usw. startet ausgerechnet Italien ein Rattenrennen.

04.02.2017 in Europa

Was wird aus Europa?

 

Eine Buchbesprechung

Europa ist in einer schwierigen Situation. Probleme gab es schon immer, aber in den letzten Jahren sind sie gefährlicher geworden. Die Finanzkrise ist noch längst nicht überwunden. Trump und der Brexit machen die Sache noch schlimmer. Wer aber meint, dass Europa ein wichtiges, ein für die Menschen, für uns Europäer, für eine friedliche Entwicklung notwendiges Projekt ist, der muss sich mit den Problemen und ihren Ursachen auseinandersetzen – und sich auf die Suche nach Lösungen machen. Mit Martin Schulz schickt die SPD einen mit europäischen Wassern gewaschenen Politiker ins Rennen ums Kanzleramt. Schon deshalb wird Europa im Wahlkampf ein Thema sein.

21.06.2016 in Europa

Der 22. Juni 1941 – 75 Jahre danach?

 

Ein Kommentar von Hermann Zoller

Das ist ein Termin den man nicht übersehen sollte. Am 22. Juni 1941 – also vor 75 Jahren – startete Deutschland den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion, gab Hitler den Befehl für die Durchführung des Unternehmens Barbarossa.

Die Dimension dieses Krieges lässt sich nur schwer vorstellen. 27 Millionen sowjetischer Menschen wurden Opfer dieses Krieges. 5,7 Millionen Rotarmisten kamen in deutsche Gefangenschaft; 3,3 Millionen von ihnen ließ man elend verhungern und erfrieren oder sie wurden erschossen.

Verbunden mit dem Überfall auf die Sowjetunion ist die sogenannte Endlösung der Judenfrage. 1941 wurden allein im Baltikum und in Nordrussland innerhalb weniger Wochen 125.000 Juden umgebracht, im ersten Halbjahr des Ostfeldzugs runde eine halbe Million.

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