Mehr Akzeptanz für Flüchtlinge - Pressemitteilung zur Podiumsdiskussion im Schwaikheimer Rathaus

Veröffentlicht am 25.10.2015 in Pressemitteilungen

Tiefere Einblicke in die Arbeit der Blaulicht-Organisationen fördert das Verständnis / Katrin Altpeter dankt den Einsatzkräften für ihr starkes  Engagement

„Flüchtlinge bei uns: Wie schaffen wir das?“ Zu dieser Frage hatte der SPD-Ortsverein Schwaikheim ein prominent zusammengesetztes Podium zusammengerufen. Vertreter der „Blaulicht“-Organisationen berichteten aus ihrer tagtäglichen Arbeit zur Bewältigung der Aufgabe, Flüchtlinge angemessen unterzubringen und zu betreuen. Die Besucher im prall gefüllten Sitzungssaal des Schwaikheimer Rathauses erfuhren, dass mit viel Engagement an die Bewältigung der Probleme herangegangen wird.

„Gäbe es mehr solche Podiumsdiskussionen in Deutschland, wäre die Angst und die damit verbundenen negativen Aktivitäten gegen die Flüchtlinge wesentlich geringer und die Akzeptanz sehr viel höher“, so und ähnlich fassten Besucher das Ergebnis der Podiumsdiskussion zusammen.

Alexander Bauer, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Schwaikheim und Vorsitzender des Polizeibeirats des SPD-Landesverbandes Baden-Württemberg, hatte neben der Arbeits- und Sozialministerin Katrin Altpeter und Bernd Friedrich als Vertreter des Landkreises von den Blaulicht-Organisationen den Polizeidirektor Peter Hönle, den DRK-Kreisgeschäftsführer Sven Knödler und den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Georg Spinner eingeladen. Bürgermeister Gerhard Häuser sprach zu Beginn über die Lage in Schwaikheim. 

Die Musikgruppe „Sound of Gambia“ eröffnete mit temperamentvollen Trommelklängen und Tanz die Veranstaltung.

Anschaulich stellten sie ihre tagtägliche Arbeit dar, die nur durch die intensive Arbeit ihrer Mitarbeiter und weiterer Bürgerinnen und Bürger bewältigt werden kann. Probleme werden erkannt und bearbeitet. So schilderte Peter Hönle engagiert, dass die Polizei schon an der Belastungsgrenze arbeite. Er habe Vorbehalte gegen private Sicherheitsdienste, könne sich aber vorstellen, von der Polizei speziell geschulte Personen zur Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften einzusetzen. Dadurch könne die Polizei entlastet werden. Jetzt müsse manch anderes leider zurückgestellt werden.

Georg Spinner umriss die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehren. Auch er unterstrich den engagierten Einsatz, der erforderlich ist, um Zelte und Container aufzubauen und Trinkwasser bereitzustellen. Nicht minder enthusiastisch müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes zu Werke gehen: hier sind Menschen mit Essen zu versorgen, dort Kleidungsstücke zu sortieren und zu verteilen. Bernd Friedrich, Vertreter des Landrats und Leiter des Koordinierungsstabs Flüchtlinge, überzeugte mit seiner Darstellung der inzwischen aufgebauten „Willkommens-Struktur“, konkret mit der Koordinierung der notwendigen Maßnahmen. Immerhin sei es gelungen, die Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt, den Städten und Gemeinden und den verschiedenen Organisationen weitgehend reibungslos zu gestalten.

Ministerin Katrin Altpeter schilderte ihre Eindrücke, die sie bei Besuchen in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Karlsruhe und in anderen Unterkünften gewonnen hat. Sehr beeindruckt zeigte sie sich von dem enormen Engagement der Einsatzkräfte und Helferinnen und Helfer in den haupt- und ehrenamtlichen Strukturen der Blaulichtorganisationen, denen man gar nicht genug danken könne. Im übrigen teile sie die Meinung, dass man mehr zum Handeln haben müsse, Kreativität statt Kleben an Vorschriften sei gefragt. Besonders bekräftigt wurde von Altpeter, dass es nicht ein Ausspielen von armen Menschen gegen noch ärmere geben dürfe. Deshalb sei es unter anderem unbedingt notwendig den Bau von Wohnungen voranzutreiben. Die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen sei einer der wichtigsten Schritte, um das Aufkommen sozialer Spannungen zu vermeiden.

Die sachlichen Ausführungen und die lösungsbezogenen Beispiele, die von den Teilnehmern der Podiumsdiskussion vorgetragen wurden, stießen bei der großen Zahl von Besuchern auf Zustimmung. Kritische Nachfragen waren dann auch eher Ergänzungen für die Suche nach Lösungen. Fremdenfeindliche Äußerungen blieben erfreulicherweise aus; eher war die Bereitschaft zu spüren, selbst eine Willkommenskultur zu leben.

Pressemitteilung der SPD Schwaikheim vom 25.10.2015

 

 
 

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