17.06.2020 in Kommunalpolitik

Freibad: Wir freuen uns auf den ersten Sprung ins erfrischende Nass – die Pumpen laufen schon!

 
Schwaikheimer Freibad

Die Sonne wird uns hoffentlich bald wieder lachen. Die letzten Tage waren kalt und nass – zur Freude von Landwirten und Hobbygärtnern. Die Öffnung des Schwaikheimer Freibads wird in den nächsten Tagen spätestens bis Ende Juni erfolgen. So ist es von der Gemeindeverwaltung angekündigt.

 

Lange Zeit war unklar, wann und wie wegen Corona die Badesaison gestartet werden kann. Es gilt jetzt verantwortungsbewusst die Hygienevorschriften umzusetzen. Ein Online-Buchungssystem für Einzeltickets wird eingerichtet. Es wird pro Tag zwei Zeitblöcke geben. Die Badegäste werden blockweise buchen können. Dazwischen liegt eine Pause zur Reinigung. Ein Kauf von Tickets an der Kasse vor Ort wird es auch für Kurzentschlossene nicht geben. So wurde es der SPD-Fraktion im Gemeinderat vor kurzem gesagt. Nicht zuletzt ist für diesen Betrieb ein höherer Personalbedarf erforderlich. Die Leute müssen gefunden, eingestellt und eingewiesen werden. Das benötigt Zeit; ein Dank an alle fleißigen Hände in der Verwaltung und im Freibad!  

   

Das Bauamt hat das Freibad für technisch betriebsbereit erklärt. Alles funktioniert, auch soll es mit der veralteten Pumpentechnik dieses Jahr erst einmal keine Probleme geben. Das Pumpensystem soll nach Beendigung der Saison ausgewechselt werden. Dazu sind größere Baumaßnahmen erforderlich. Das kostet Geld. Für die SPD-Fraktion ist das eine längst überfällige Maßnahme, um die Betriebssicherheit des Freibads dauerhaft sicherzustellen.

 

10.06.2020 in Kommunalpolitik

Naturkindergarten in Schwaikheim – Nicht auf die lange Bank schieben!

 

Ein Bericht von Hermann Zoller aus der gestrigen Sitzung des Verwaltungsausschusses.

"Wenigstens ein bisschen können sich Schwaikheims Kinder und Eltern freuen: Das Projekt Naturkindergarten wurde nicht unter einem Aktendeckel verstaut. Allerdings ist vor zu viel Vorfreude zu warnen. Es sind noch dicke Bretter zu bohren. „Stillstand können wir uns allerdings nicht leisten, denn wir brauchen dringend weitere Kindergartenplätze“, so Alexander Bauer von der SPD-Fraktion. Gemeinsam haben es die drei Fraktionen geschafft: Das Projekt bleibt auf dem Tisch!

Die dem Verwaltungsausschuss am 9. Juni vorgelegte Drucksache, über die es am 9. Juni zu entscheiden galt, ließ nichts Gutes erwarten. Der Beschlussvorschlag zum Antrag, einen Naturkindergarten einzurichten, bestand aus einem Wort: Kenntnisnahme. Zwar wurde schriftlich und während der Sitzung berichtet, welche Standorte besichtigt und geprüft wurden. Aber nirgends sah man Möglichkeiten, einen Naturkindergarten einzurichten.

Das kam bei den Gemeinderäten nicht gut an. Enttäuschung über alle Fraktionen hinweg. Man hatte sich das Signal gewünscht: wir machen trotzdem weiter, suchen nach weiteren Möglichkeiten. Alexander Bauer (SPD): „Bei uns hat die ‚Kenntnisnahme‘ keine positive Aufnahme gefunden. Wir hätten uns weitere Vorschläge über weitere Standorte und vor allem die Bereitschaft zum Weitermachen gewünscht.“ Karl-Heinz Jaworski von den Grünen zeigte sich „zutiefst enttäuscht“: „Wir sehen leider keine kreative und innovative Umsetzung unseres Antrags.“ Auch Tobias Schneider ließ wissen, dass die CDU-Fraktion enttäuscht sei. Neue Ideen müssten erarbeitet werden.

05.06.2020 in Kommunalpolitik

Was im Rathaus nicht gelingt, gelingt auf dem Schwaikheimer Wochenmarkt: Dort werden jeden Freitag „Rote“ gegrillt

 
Imbisswagen von Hans & Christo Grill, Schwaikheim

… Zuständig dafür sind die zwei Herren vom Grill Hans & Christo mit ihrem Imbisswagen. Nach der heutigen Ältestenratssitzung im Rathaus gönnte sich unser Fraktionsvorsitzender Alexander Bauer eine leckere Rote. Bedient wurde er vom Metzgermeister Hans Bölle. Außer Currywurst, Rote und Pommes gibt es dort auch noch andere leckere Sachen aus der Metzgerei. Einfach Hans Bölle danach fragen. Verschiedene Sorten von Hausmacher-Wurstvesperdosen kann man sofort mitnehmen. Nicht vergessen darf man den Party-Service, den Hans Bölle anbietet. Auch hier gilt: Nachfragen! Man wird hier jederzeit freundlich und kompetent beraten.

 

Alexander Bauer: „Der Wochenmarkt ist für Schwaikheim eine klasse Sache. Wir waren von Anfang an dafür, dass der Wochenmarkt vom Goronner Platz an diese attraktive Stelle verlegt wird. Wir werden wegen den kommenden Baumaßnahmen danach schauen, dass der Wochenmarkt auch weiterhin an einer gut erreichbaren Stelle seinen Platz findet. Gerne dürfen auch noch ein paar Marktstände mehr dazu kommen. Spitze finde ich, dass ich als "Chef der Roten" auf dem Wochenmarkt eine gegrillte Rote aus einer guten örtlichen Metzgerei essen kann! Schade nur, dass das Ladengeschäft der Metzgerei Bölle vor kurzem schließen musste.“

04.06.2020 in Kommunalpolitik

Unsere Stimme erheben gegen jegliche Art von Rassismus

 

Ein Beitrag von Ercan Seren

Die Ramazanzeit ist vorbei – dennoch wünsche ich allen in Schwaikheim lebenden Bürgerinnen und Bürgern noch nachträglich ein frohes und gesegnetes Ramazanfest.

 

Wegen der Hygienevorgaben war es in diesem Jahr sehr schwierig, die Ramazanzeit im Kreise der Familie und Freunde zu erleben. Dieser Verzicht während der Fastenzeit Ramazan ist jedoch nicht alles. Der Fokus des Fastenmonats liegt vor allem auf Spiritualität, geistlicher Anwesenheit und Gemeinschaft. Der Ramazan durchbricht den Alltag mit verschiedenen Traditionen und Ritualen. Das friedliche Miteinander steht dabei im Mittelpunkt.

 

Abends findet täglich das Fastenbrechen statt, genannt Iftar. Familien und Freunde treffen sich, um zusammen zu essen und zu beten. Muslime wie Nichtmuslime treffen sich dafür zu Hause oder in der Moschee. Alle sind eingeladen: Freunde, Nachbarn und Bedürftige – Fastende und Nichtfastende. Der Geist des Ramazans ist es, Menschen zusammenzubringen.

 

31.05.2020 in Politik

Ablenkungsmanöver: Mindestlohn blockieren Attacken aus dem Hinterhalt

 

Aus der CDU-AG Wirtschaft und Energie kam die Forderung, den Mindestlohn zu senken, zumindest nicht zu erhöhen. Das machte Schlagzeile. Die CDU-Parteivorsitzende AKK erklärte schnell, das werde abgelehnt. Alles wieder gut?

 

In den 186 Zeilen des CDU-Papiers steht noch mehr. Dazu hat AKK nichts gesagt. Das der Bevölkerung kaum zu vermittelnde Ziel der Senkung des Mindestlohns und das schnelle Dementi war nur das Ablenkungsmanöver. So hofft man die SPD für andere Ideen freundlich zu stimmen, weil man diese Grausamkeit ja schon gestrichen habe – und so wird die Öffentlichkeit von den eigentlichen Unverschämtheiten abgelenkt.

 

Zunächst: der Mindestlohn ist eine Erfolgsgeschichte. Er hat den unteren Lohngruppen zweistelligen Lohnerhöhungen gebracht. Allerdings auf skandalös niedrige Löhne. Zum Hintergrund gehört, dass immer mehr Unternehmer aus Tarifverträgen aussteigen; von der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge kann nur noch eingeschränkt gesprochen werden. Das zur realistischen Seite der „sozialen Marktwirtschaft“. Mit der Einführung des Mindestlohns hat sich auch nicht für alle betroffenen Arbeitnehmer unbedingt das Einkommen erhöht. Teilweise haben die Unternehmer die Arbeitszeit gekürzt. Ein weiterer Wermutstropfen: Forschungsinstitute haben herausgefunden, dass etwa eine Million Beschäftigte den ihnen zustehenden Mindestlohn gar nicht bekommen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll ist zu schwach besetzt.

 

24.05.2020 in Politik

Auf einem gefährlichen Weg: Die Rüstungsspirale dreht sich schneller

 

Eigentlich haben wir schon genug Probleme. Das Corona-Virus bedroht hunderttausende von Menschen. Hunger und Elend gibt es in einem unerträglichen Maß. Und für die Rüstung werden bereits weltweit Unmengen an Geld zum Fenster hinausgeworfen, dass es einem die Sprache verschlägt. In einer Zeit, in der eigentlich jeder Pfennig für die Hilfe für Millionen von Menschen notwendig ist, dreht sich die Rüstungsspirale jetzt auch noch wieder schneller. Militärisches Denken greift in der Politik wieder um sich. Es geht gar nicht darum, diesem oder jenem Machtblock die Schuld in die Schuhe zu schieben. Es ist einfach unverantwortlich, was weltweit geschieht. Deshalb: Die Forderung nach Abrüstung muss wieder in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung gerückt werden. Es gibt wahrlich Wichtigeres zu tun, als die Spannungen bis an kriegsauslösende Zuspitzungen hochzufahren. Wir brauchen eine Welt ohne Waffen – es gibt genug zu tun, damit alle Menschen in sozialer Sicherheit leben können.

 

23.05.2020 in Politik

Das Grundgesetz hat Geburtstag - Herzlichen Glückwunsch zum 71.!

 

Wir können uns freuen: Wir haben das „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“.

Es verbürgt uns Bürgerinnen und Bürgern viele Rechte, vor allem Freiheit und Demokratie. Gerade in Krisenzeiten müssen wir darauf achten, dass sie nicht ausgehöhlt werden. Wir vertrauen allen Mitgliedern des Bundestages, der Landtage, in Kreis- und Gemeinderäten sowie den Regierungen, dass sie unsere Grundrechte verteidigen.

 

Das entbindet uns als Bürgerinnen und Bürgern natürlich nicht davon, „der Politik“ auf die Finger zu schauen. Was nicht minder wichtig ist: Wir müssen unsere Rechte, die Möglichkeiten zum Mitwirken an der politischen Ausgestaltung unseres Landes wahrnehmen. Dazu gehört, dass ich meine eigenen Interessen erkenne und diese in den demokratischen Prozess einbringe. Das gilt in der Gemeinde, in der Vielfalt von Vereinen, von Organisationen und Kirchen, von Gewerkschaften, von Parteien.

 

Als Beispiel veröffentlichen wir ein Flugblatt des Deutschen Gewerkschaftsbundes

DGB - Flugblatt zum Tag des Grundgesetzes am 23. Mai 2020

15.05.2020 in Kommunalpolitik

Warum soll ich die „Winnender Zeitung“ noch kaufen? – Warnung vor einem Selbstmord auf Raten!

 
Hermann Zoller

Ein Kommentar von Hermann Zoller

 

Das ist ein schönes Bild: viele Blumentöpfle, dazwischen freundlich lächelnde Menschen und ein ebenso lächelnder Bürgermeister. Er will so ein Dankeschön überbringen für das in Corona-Zeiten gezeigte Engagement. Eine schöne Geste – bei der es hoffentlich nicht bleiben wird. Ein schönes Bild: donnerstags auf der Titelseite des gemeindlichen Mitteilungsblattes, einen Tag später fast eine viertel Seite füllend in der „Winnender Zeitung“. Den Bedankten ist so viel Ehre von Herzen zu gönnen – aber es gibt darüber hinaus Fragen, die über diesen Anlass hinausgehen.

 

Öffentlichkeitsarbeit ist auch für eine Gemeinde eine wichtige Aufgabe: sie informiert im örtlichen Mitteilungsblatt und gibt Presseinformationen heraus. Das ist gut so, denn die Öffentlichkeit – wir Bürgerinnen und Bürger – haben ein Recht darauf zu erfahren, was eine Gemeindeverwaltung so tut, was den Gemeinderat so umtreibt. Dass dies nicht immer nur faktenorientierte trockene Mitteilungen sind, sondern auch PR betrieben wird, ist üblich, auch richtig, denn die Gemeinde soll ja in gutem Licht erscheinen. Das ist – um im Bild zu bleiben – der erste Akt.

 

Der zweite Akt spielt sich in den Räumen der Zeitungsredaktion ab. Hier muss man sich mit den rathäuslichen Texten auseinandersetzen: Was machen wir daraus? Ist die Info aus dem Rathaus für die Öffentlichkeit von Relevanz? Macht man daraus eine Meldung? Wäre es wichtig, dazu Stellungnahmen anderer kommunalpolitischer Entscheider einzuholen? Machen wir etwas Größeres daraus? Gibt es eventuell ergänzende Informationen, die man Leser und Leserin bieten sollte? Vielleicht drängt sich ein Kommentar noch auf? – Alles journalistisches Handwerk, so wichtig wie dem Maler sein Pinsel.

 

13.05.2020 in Politik

Geradlinig mit Leidenschaft: Norbert Blüm

 

Ein Leben in sozialkatholischer Tradition für eine humane und solidarische Gesellschaft

 

Bevor Wellen des Mitleids und vielstimmigen Bedauerns sich über ihn ergießen würden, wollte er lieber selbst Herr der Nachrichtenlage bleiben: Norbert Blüm, der stets quicklebendige und meistens frohgemute Elder Statesman der deutschen Sozialpolitik, gab am 12. März der Wochenzeitung „Die Zeit“ persönlich Auskunft über seinen Befund und sein Befinden. Nach einer Blutvergiftung sei er an Armen und Beinen gelähmt, berichtete er, und sein Rollstuhl sei jetzt „der Standort, von dem aus ich die Welt betrachte“. Aber die nach vielen Monaten in der Klinik neu gewonnene Kraft, die „große Willensanstrengung“, mit der er zuletzt seinem Körper fast jeden Atemzug abringen musste, haben am Ende nicht mehr gereicht zum Leben. Am 23. April 2020 ist Norbert Blüm, der Gewerkschafter, Politiker und Vorkämpfer für die Menschenrechte in aller Welt, im Alter von 84 Jahren in Bonn gestorben.

 

04.05.2020 in Allgemein

Ein Ex-Nazi und Rotlicht-Rocker packt aus: Philip Schlaffer kriegt die Kurve

 

Am Ende entschuldigt er sich: bei „meiner Mama Margit und meinem Papa Karl“. Sie haben ihn nie aufgegeben und in den düstersten Stunden aufgefangen. Auch seine Geschwister haben ihm immer wieder die Hand gereicht, obwohl er sie oft weggestoßen hat: „In Liebe. Philip.“

 

Philip hat dieses Buch geschrieben, um die Lehren festzuhalten, die er selbst nach einem beinharten Leben gewonnen hat. Damit diese nicht so als Theorie mehr oder weniger glaubhaft beziehungslos im Raum rumstehen, hat er sein Leben schonungslos aufgeschrieben. Das ist interessant zu lesen vor allem für jene, die sich in einer ähnlichen Lebensphase befinden oder zumindest ein solches Milieu toll finden und versucht sind da vielleicht auch mal reinzutauchen. Lesenswert auch für jene, die es mit jungen Menschen zu tun haben, die unsicher im Leben stehen.

 

„Einmal Nazi, immer Nazi“– dieser Satz wurde mir so oft um die Ohren gehauen, dass ich genau weiß, dass ihn auch beim Lesen dieser Zeilen viele Leute denken werden. Kann ein Typ, der in seiner Jugend als Neonazi Hakenkreuzfahnen geschwungen hat, der professionell die Hassbotschaften des Rechtsrock verbreitet und als Anführer eines Rockerclubs Drogen- und Rotlichtgeschäfte betrieben hat, sich wirklich ändern? Darf er die Seiten wechseln und wieder zu den Guten gehören? Und wenn ja: Berechtigt ihn das dazu, mit seiner Geschichte ein Forum in der Öffentlichkeit zu bekommen?“ Das fragt sich Philip Schlaffer gleich zu Beginn seines Vorworts. Die Antwort: Er darf schreiben, er muss an die Öffentlichkeit.

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