Ziel erreicht – die neue Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Schwaikheim wird eingeweiht

Veröffentlicht am 22.06.2017 in Kommunalpolitik

Die neue Unterkunft in der Schönbühlstraße 11

Kommentar von Alexander Bauer

Schwaikheim hat es geschafft. Am 23. Juni wird um 17:00 Uhr die neue Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in der Schönbühlstraße 11 eingeweiht. Eine Unterkunft mit einer Belegungskapazität von bis zu 64 Personen. Hier finden Menschen zukünftig ein Zuhause, die sich als Asylbewerber in der Anschlussunterbringung durch die Gemeinde Schwaikheim befinden oder obdachlos sind. Der Bau der neuen Unterkunft war erforderlich, da sich die in der unmittelbaren Nachbarschaft befindliche alte Unterkunft aus den 1990er Jahren in einem unzumutbaren Zustand befindet. Allein die fehlende Gebäudedämmung und die baulich begründeten Hygienemängel ließen keine andere Entscheidung zu. Auch die viel geringere Belegungskapazität ist nicht zukunftsfähig gewesen. Daher war es für diese Pflichtaufgabe der Gemeinde fünf vor zwölf als der Gemeinderat im März 2016 den Baubeschluss fasste.

Die schnelle Fertigstellung von März 2016 bis Juni 2017 zeigt, dass auch in Schwaikheim Bauprojekte nicht immer viele, viele Jahre bis zur Fertigstellung benötigen. Warum eigentlich nicht immer so? Man muss die Mitarbeiter im Schwaikheimer Bauamt doch nur arbeiten lassen. Die Kompetenz ist da.

Fährt man jetzt in die Schönbühlstraße, hat man beide Gebäude zum direkten Vergleich hintereinander im Blick. Das neue L-förmige Gebäude hebt sich sehr angenehm ab. Planerisch und optisch zeigt sich das neue Gebäude in einem guten Licht. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Einrichtung und die Technik für die Bedürfnisse der Menschen als alltagstauglich bewähren. Aber zunächst gilt: Gut gemacht! Gerade auch im Vergleich mit anderen Kommunen. Nun gilt es die Menschen schnell in die neue Unterkunft einziehen zu lassen. Auch wird es im Rahmen der Anschlussunterbringung bald neue Zuweisungen durch den Landkreis geben.

Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hatte am 16. Juli 2015 zu einem Vororttermin an der alten Asylunterkunft eingeladen. Ziel war es mit den Anwohnern über den bestmöglichen Weg zu sprechen, diese dringliche Pflichtaufgabe gemeinsam und gut anzupacken. Die jetzige Form des Gebäudes, die Gestaltung der Außenflächen, der Innenhof im rückwärtigen Bereich, die bauliche Lösung der Müllcontainer, die Parkplätze und die Einzäunung haben viele Anliegen, Sorgen und Wünsche der Anwohner aufgegriffen und erst einmal gut gelöst. Wir danken daher allen Anwohnern die sich im Gespräch eingebracht haben.

Nicht außer acht lassen darf man natürlich die Gesamtkosten in Höhe von ca. 2,1 Millionen Euro. Durch das jahrelange Abwarten neuzubauen und den aktuell stark erhitzten Bausektor waren keine niedrigeren Kosten für diese Pflichtausgabe realisierbar. Es gilt für die zukünftigen Bewohner mit der neuen Unterkunft verantwortungsvoll umzugehen und für die Gemeindeverwaltung, das Gebäude samt Außenanlagen zukünftig nachhaltig in Schuss zu halten. Der Schandfleck mit der alten Unterkunft muss baldmöglichst verschwinden. Solche Zustände dürfen nicht mehr entstehen. Damit steht auch der Bürgermeister gegenüber den Anwohnern im Wort, den alten Standort nicht mehr weiter zu nutzen.

Alexander Bauer

 

 

 

 

 

Bisherige Unterkunft in der Schönbühlstraße

 

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