Der Bagger hat gebissen – jetzt sollte es zügig weitergehen

Veröffentlicht am 25.06.2017 in Kommunalpolitik

Die Sonne hat es am Samstag gut gemeint. Bestes Wetter zum Baggerbiss für das neue Feuerwehrhaus. Der Spielmannszug der Feuerwehr und die Bewirtung durch die Sportfreunde haben den Baggerbiss würdig abgerundet. Auch die Feuerwehr strahlte: Endlich ist es soweit!

Allerdings wurde auch klar – die Verkehrsprobleme sind anzupacken. Und zwar ohne noch mehr Zeit zu verlieren. Das Parken rund um das neue Feuerwehrhaus braucht ein gutes Konzept; zu Fuß sicher und direkt hinzukommen ebenfalls.

Am Samstag war es zuhören, der Einsatzparkplatz bietet 30 Parkplätze für den Alarmfall und zudem zehn Besucherparkplätze, 20 Stellplätze für Fahrräder ebenfalls. Mehr ist auf diesen Grundstücken nicht zu realisieren. Es benötigt also andere, intelligente Lösungen und Konzepte.

 

Für diese Konzepte muss die Umgebung des neuen Feuerwehrhauses mit eingebunden werden. Es ist bekannt dass verkehrliche Regelungen und Maßnahmen einiges an Zeit in Anspruch nehmen, sei es mit Genehmigungen und sonstigen bürokratischen Hindernissen oder wegen vertrauensbildenden Gesprächen mit angrenzenden Firmen oder Grundstückseigentümern. 

Parkplätze an einer Straße entlang, auf einer Wiese bzw. einem Grundstück oder im naheliegenden Industriegebiet können eine Lösung bieten. Die Suche nach Lösungen ist im Einklang mit der bestehenden Beschlusslage. Natürlich werden die Verkehrslösungen zusätzliches Geld kosten. Ein Umstand der manchen beunruhigen mag, der diese Kosten gerne irgendwo anders verbuchen möchte, als bei diesem Neubaubauprojekt selbst. Verkehrsprobleme nicht frühzeitig anzugehen ist  in der Zukunft meist mit einem größeren Verkehrschaos verbunden. Davon muss Schwaikheim nicht noch mehr bekommen. Das Ziel muss sein: Die Verkehrsinfrastruktur und das Feuerwehrhaus müssen gleichzeitig betriebsfertig sein.

Es war in der Vergangenheit gute Tradition, dass Schwaikheimer Vereine und Organisationen im Lehrsaal des Feuerwehrhauses die eine oder andere Veranstaltung durchführen. Die Benützungsordnung für das Feuerwehrhaus  regelt dies. In den letzten Jahren geschah dies aus Rücksicht auf die Feuerwehr nicht mehr. Das war einzusehen, konnte die Feuerwehr aufgrund der Enge und des baulichen Zustandes eine solche Nutzung kaum ermöglichen. Auch die SPD hat das respektiert. Im neuen Feuerwehrhaus stellen sich diese Probleme nicht mehr. Hier entsteht ein Saal in beachtlicher Größe und Qualität. Die Rekordinvestition von über sechs Millionen Euro beinhaltet einen solchen Saal. Die Feuerwehr hat das auch verdient. Für das gesellschaftliche Miteinander in Schwaikheim freut es die SPD-Fraktion, dass unter diesen neu geschaffenen Verhältnissen die Benützungsordnung des Feuerwehrhauses wieder mit Leben erfüllt werden kann. Auch wenn die Nutzung eng reglementiert, bietet sie den Schwaikheimer Vereinen und Organisationen doch zusätzliche Möglichkeiten das kulturelle Gemeinschaftsangebot zu bereichern. Zumal Veranstaltungsräumlichkeiten in Schwaikheim leider nach wie vor rar sind. Und der Musiksaal in der Schule fällt als nächstes auch noch weg. Auch für das DRK könnte es in den nächsten Jahren wichtig werden, einen vielfältigen Strauß an sozialen Angeboten aufzubauen. Dazu benötigt man aber auch passende Veranstaltungsräumlichkeiten.              

Die SPD-Fraktion hat die aufgezeigten Verkehrsprobleme bereits frühzeitig im Rahmen der Standortdiskussionen angesprochen. Zwischenzeitlich wurden sie von mehreren ebenfalls eingebracht. Seitdem ist aber viel Zeit verstrichen.
Auch der Fußweg zum Feuerwehrhaus ist insbesondere für die Jugendfeuerwehr und für Menschen ohne Auto und Fahrrad eine wichtige Sache. Der Weg muss sicher und direkt zum Feuerwehrhaus führen.  Er muss beleuchtet und auch im Winter ohne Probleme begehbar sein. Auch muss er einsehbar sein. Angsträume dürfen nicht entstehen. Die Barrierefreiheit ist nicht zu vergessen. Die Menschen müssen z.B. auch mit Rollatoren dorthin kommen können. Nicht zuletzt geht es auch um Menschen die auf den ÖPNV angewiesen sind.

All diese Voraussetzungen werden bei allen der in Betracht kommenden Veranstalter eine Rolle spielen. Ansonsten wäre auch für die Feuerwehr selbst, eine nachhaltige und umfassende Nutzung des Veranstaltungs- und Lehrsaals nicht möglich. Alle Veranstalter haben Gäste.

Selbstverständlich weiß die SPD-Fraktion, dass die Verwaltung den Weg über den Sängergarten favorisiert. Konkrete Planungen oder Varianten samt Kostenkalkulation liegen aber dem Gemeinderat bislang nicht vor. Kann der Weg über den Sängergarten die genannten Kriterien erfüllen? Die berühmte Schublade der Verwaltung ist das eine, eine ordentliche Beratung und öffentliche Beschlussfassung im Gemeinderat das andere. Dort sollte das Thema möglichst bald behandelt werden.      

Das ist das Ziel der SPD-Fraktion.

Siehe Artikel vom 14.06.2017 - Das neue Feuerwehrhaus – Verkehrsprobleme jetzt anpacken! Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion

 

Alexander Bauer

 

 

 

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